Grundsteuer (teilweise) zurückholen:

Falls Sie Eigentümer von vermieteten Immobilien (genauer: bebauten Grundstücken, also insbes. Häusern) sind, können Sie bei Leerstand oder bei ausbleibenden Mietzahlungen
sich einen Teil der gezahlten Grundsteuer rückerstatten lassen.
Voraussetzung: Beim (z.B.) Leerstand muß es sich immer um einen unverschuldeten Einnahmeausfall handeln, es sind daher ernsthafte Vermietungsbemühungen (Zeitungsannoncen usw.) nachzuweisen. Solche Nachweise braucht es in der Regel wiederum nicht bei höherer Gewalt (Leerstand z.B. durch Brand) und daraus folgender - oder überhaupt dringend notweniger -  Reparatur- oder Aufbauarbeiten, die dann aber wohl zeitnah in Angriff genommen werden sollten.

Höhe der Minderung: 25 %, falls der Rohertrag des Hauses um mehr als 50 % gemindert ist,
sogar 50 % Minderung der Steuerschuld, falls der Rohertrag um 100 % gemindert ist, siehe § 33 GrundsteuerGesetz (GrStG).

Bei der zuständigen Gemeinde/Stadt iist der Antrag zu stellen (Frist hierbei beachten, also § 34 Abs. 2 GrStG  beachten !).







* Tipps zur Grundsteuer (Unterverzeichnis !) :  *

Auszug aus einem Schreiben einer Kommune*1(aus 2009):
Ein Steuererlass ist nur auszusprechen, wenn der Steuerschuldner die Minderung des Rohertrages nicht zu vertreten hat.
...darauf hinweisen, daß bei kleineren Wohneinheiten die Inserierung in der örtlichen Presse sowie die Einschaltung eines fachkundigen Maklers und auch im Internet präsenten Maklers unabdingbare Voraussetzung für das Nichtvertretenmüssen des Leerstandes ist. Nicht ausreichend ist es, die Vermietungsabsicht alleine durch sichtbaren Hinweis am oder im Gebäude zu bekunden. Ein solcher Aushang weckt nicht gezielt, sondern allenfalls zufällig oder beiläufig das Interesse von Wohnung Suchenden.